Menu Home

Der Wahn der E-Mobility, oder Elchtest mal anders

Ich habe lange überlegt ob ich dazu etwas schreiben will. Eigentlich will ich nicht, aber ich habe von einem ehemaligen Kollegen eine Mail bekommen die ich beantwortet habe, ergo war ich zum Schreiben gezwungen. Hier die Mail und meine Antwort;

Hallo Herr Kölbel,

lange nicht von Ihnen gehört.

Nun eine Frage: Habt Ihr schon über einen „e Kanister“ nachgedacht, um im Notfall ein e-Auto mit Strom zu versorgen?

Gruß

MS

Hallo MS,

Ja, die diskutieren wirklich alles bezüglich der E-Mobilität. Der Vorschlag mit dem Kanister (Batteriekoffer) wurde tatsächlich schon mal aufgegriffen.

Bei der E-Mobility kennt der Wahnsinn keine Grenzen.

Freundliche Grüße / Best Regards,

Dieter Adolf Kölbel

Problem dabei ist, dass meine Antwort ernst gemeint ist. Das glauben Sie nicht? Dann mal ein Beispiel: Die Weltfirma Audi macht nun – gezwungenermaßen Herr Diess? – auch auf E-Mobilität, 20 Modelle in wenigen Jahren sollen es sein, kleiner haben wir es nicht. Nachlesen können Sie die Fakten im Artikel von Herrn Boris Schmidt. Da schreibt Herr Schmidt, dessen Artikel ich sehr schätze, dass die genialen Konstrukteure von Audi Taschen in die Batterie designt haben, damit die hinten im E-Auto sitzenden Passagiere ihre Füße unter bekommen. Lehnt man sich ob dieser Information kurz zurück und benutzt die knapp 1,5 kg im Kopf – welche das Multiversum uns zum Denken schenkte – dann ist einem sofort klar, dass wenn solche Klimmzüge notwendig sind, das Konzept im vornhinein lausig ist. Ferner will Audi ein Q 3-ahnliches Fahrzeug herausbringen, welches im Gegensatz zu dem auf dem Bild gezeigten Konzepts mit einem Front- und einem Heckmotor, nur einen Heckmotor hat. Der hat dafür dann aber auch satte 300 PS. Nur wenn man wieder die knapp 1,5 kg zuschaltet, dann stellt man sich vor, wie das Ding mit den 300 PS, mit Kickdown, bei 80 m/h zum Überholen eines LKW’s ansetzt. Dann müsste sich das Auto eigentlich nach hinten überschlagen – Elchtest rückwärts sozusagen.  Damit das nicht passiert, wird Audi ergo wohl die Leistungsübertragung auf die Hinterräder regeln müssen – vulgo: drosseln. Dann fragen sich meine 1,2 kg – ich hab halt nicht so viel davon – gerade, warum man 300 PS einbaut, wenn man sie dann nicht nutzen kann?

Wie ich schon schrieb: „bei der E-Mobilität kennt der Wahnsinn keinerlei Genzen“!

Audis-elektrisches-Antriebskonzept

Bild 1 von 1

Categories: 我的金瓶梅

admin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.