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Ambivalenz

Ich liebe Bäume. Woher das rührt weiß ich nicht. Ich war mit 15 auf einer Klassenfahrt in der Nähe von Hamburg. Dort durften wir 10 Tage Klassenfahrt machen- also länger als sonst möglich, weil wir für den Förster im Wald täglich arbeiteten. Nur erzählte der uns alles Mögliche über seinen Wald. Das hat mich tief berührt. Am meisten aber was der Mann über Bäume erzählt hat. Man – von mir aus auch Frau –  steht vor einem Baum und der Baum war schon da als man selbst noch nicht geboren war – Quark im Regal – wie man das wohl auch scherzhaft nennt. Man überlegt sich, dass der Baum immer noch dastehen mag, obwohl man längst seine das Leben ausmachenden Moleküle dem Universum zurückgegeben hat. Das macht so einen Baum sehr mächtig.

Ich war mit meiner mir von besagtem Universum anvertrauten Frau im Januar auf der Insel Meinau. Meine Frau war als junge Frau schon einmal dort, ich zuvor nie. Wir gingen hoch zum Arboretum auf dem Hügel. Das hat mich umgehauen. Tolle Bäume dort. Zum Teil nicht nur groß, schön oder beides, Nein auch wirklich sehr alt. Da waren ein paar tolle Leute die das vor weit über 150 Jahren angelegt haben. Am meisten hat mich der Küstenmammutbaum – Titelbild dieser Website – beeindruckt. Dazu ist der Kerl noch genauso alt wie ich. Da musste ich Ihn als Titelbild nutzen, weil mir seit Jahren kein Bild wirklich geeignet erschien.

Hin oder her, manchmal hasse ich Bäume. Da heutzutage jeder Depp – Danke Herr Kachelmann – Golf spielen darf, treffe ich die Dinger häufig auf dem Golfplatz. Ich treffe die Dinger sogar dann, wenn die Wahrscheinlichkeiten dafür in die Bereiche 1:104 bis 1:105 gehen. Dann fluche ich immer:

„Sch.. Baum!“ Aber in Wahrheit liebe ich Bäume. Beim Golf ist das nicht immer so. Das dritte Bild hier im Slider zeigt warum auch da nicht nur die Bäume die Wahrscheinlichkeiten ad absurdum führen. Das Bild ist echt, ich habe den da nicht hingelegt. Nein ich habe den aus ca. 120 m Entfernung da mit einem einzigen Schlag draufgekriegt.

Categories: 我的金瓶梅

admin

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