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Die Pest über Apotheken

Seit nunmehr über fünf Jahren habe ich dem Kauf in Ladengeschäften abgeschworen. Seit dieser Zeit verfolge ich konsequent das Ziel zum „Einhundertprozenter“ zu werden. Es gibt nur wenige Dinge, abgesehen von Lebensmitteln, die kaufen wir so gut wie gar nicht Online, welche man noch bei unfreundlichen, unfähigen oder unwilligen Menschen in Ladengeschäften kaufen muss. Im vergangenen Jahr habe ich die Apotheken auf den Index gesetzt. Ich hatte 2019 angefangen meine Aspirintabletten und meine Vigantoletten über amazon zu kaufen. Das klappt super, weil die Dinger nicht verschreibungspflichtig sind. Letztes Jahr habe ich dann begonnen meine verschreibungspflichtigen Medikamente – alles der Vorsorge dienend – bei er SHOP APOTHEKE zu bestellen. Das klappt super, man bestellt, bezahlt die Zuzahlung per Paypal und schickt – noch, wer weiß wann sich der depperte Staat vielleicht doch noch bequemt meine Daten und die Rezepte zu digitalisieren – das Rezept per Freiumschlag ab. Ein paar läppische Tage später bekommt man sein Zeug geliefert. Oh, „that makes me very happy“, wieder ein paar Käufe bei Bandidos weniger. So weit so gut, das Problem ist aber, wenn man akut erkrankt ist, dann ist die Apotheke dank mangelnder Digitalisierung – schönen guten Morgen Herr Spahn – schneller. Man kann das Medikament eben am selben Tag oder am nächsten Vormittag abholen – soweit die Theorie. Ging ich aber mal mit meinem Rezept in die Apotheke, dann ging ich meist zweimal hin, einmal damit das Medikament bestellt wird und einmal um es abzuholen. Zweimal habe ich es bringen lassen, was einen dann wie einen vermaledeiten Rentner an die Wohnung fesselt – was soll ich mit solch einem Blödsinn? Ich wünsche mir arbeitslose Apotheker in Massen und kaufe weiter bei besagter Internetapotheke ein. Die Apotheker können sich dann gerne an der Straße zu den ganzen Arbeitslosen Bankern gesellen, welche jetzt langsam völlig zu Recht (wie unser wohlgeratener Sohn immer zitiert: „banking is necessary, banks are not“, Bill Gates 1994) ihre Jobs verlieren, um gemeinsam jammern.

Und meine idiotischen Ü-60-Masken habe ich auch ganz formlos bei der SHOP APOTHEKE gekauft. Formular ausfüllen, Coupons trennen,eintüten, in den Freiumschlag stecken und abschicken. Dann kam ein schmuckloses Päckchen mit 12 Masken. 6 hängen jetzt am Kabelbinder zum abreißen an unserer Garderobe – vermutlich hängen sie da noch unversehrt, wenn COVID-21 da oder ich tot bin. Die anderen 6 Masken nimmt meine Frau für die Kinder mit nach Gießen, damit die nicht auch noch Geld für den galoppierend voranschreitenden „SpahnMerkelschwachsinn“ ausgeben müssen!

Noch eines zur SHOP APOTHEKE, neulich bekam ich Post von denen, da stand dann, dass eines meiner zuvor bestellten verschreibungspflichtigen Medikamente so nicht mehr für einen normalen Zuzahlungsbetrag verfügbar sein wird und dass ich das Alternativpräparat Blahblahblah nehmen muss. Die haben mich proaktiv informiert. Macht Ihre Apotheke das auch? Sagen die überhaupt irgendwann mal irgendwas zu Ihnen, außer guten Tag, macht 10 Euro und auf Wiedersehen? Oder mein Favorit (laut damit es alle mithören können): „das zahlt Ihre Kasse aber nicht!“ Seien wir ehrlich, Apotheken sind Medikamentenausgabestellen, sonst nichts – und dafür braucht man keine Akademiker!

Ü-60-Masken

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Categories: 我的金瓶梅

admin

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