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Toleranzdiktatur I

Also, ich hatte mal wieder eine von meiner Frau und auch von mir selbst gefürchteten Eingebungen. Wir sind tolerant? Ich nicht mehr! Meine Frau und ich waren in Marseille. Dort hatten wir beständig das Gefühl wir seien nicht mehr in Europa – französisch sprach auch kaum jemand. Der Dreck liegt auf der Straße, die Sprache im Ohr ist ein fürchterliches Gebrabbel, überwiegend aus einem neuen Buchstaben Namens: „Doppel-ERR“ und einem dem holländischen ähnlichem Kehllaut bestehend. Man wird ohne das sonst übliche „Pardon“ um- und angerempelt. Auf einem 6 m breiten Bürgersteig kann man nicht laufen, weil ein arabisch wirkender Autofahrer sein Auto quer gestellt hat. Da war es eigentlich um mich geschehen, meine ohnehin in den letzen Jahren permanent zunehmende antiarabische und antimuslimische Haltung bekam den letzten Ruck. Vor zehn Jahren hätte ich mich noch dafür geschämt, heute schäme ich mich für meine Haltung von vor zehn Jahren. Auf dem Rückweg vom Abendessen am Hafen zum Hotel war da dieser besagte Quer-Parker und ich zischte zu meiner Frau:

„wenn ich hier leben müsste, dann würde ich le Pen nicht wählen, oh nein, ich würde es gründen!“

Ich weiß dass das sehr schlimm klingt, aber es ist auch schlimm, geradezu unerträglich dort. Da ist kein Integrationswille, genauso wenig wie bei manchen Türken in Deutschland. Mag sein, dass ein paar Prozent sich hier integrieren. 10%? 15%? Egal, der Rest will es nicht, das sollten wir sehen. Dazu kommen noch die, welche uns Ungläubige hier in unserem eigenen Land umbringen wollen, sollten wir nicht zu Ihrer Scheißreligion konvertieren – wie die Türken vor Wien es damals verlangt haben. Vergessen? Konvertieren oder Rübe ab – klare Perspektive finde ich! Wieder nur ein paar? 10%? 15%? Egal, zu viele, wieso hauen die nicht einfach ab, wenn hier alles so mies ist?

Aber wir sind tolerant! Uns hat man so erzogen. Wir sind tolerant, und sind wir es einmal nicht, dann sind wir tolerant! Dadurch das ich tolerant sein muss, sonst werde ich geächtet, privat, beruflich (Antidiskriminierungsgesetz – wie weit kann man Schwachsinn noch treiben) und somit in allen Lebenslagen. Der wahrhaft Diskriminierte bin ich, ich darf/kann nämlich meine Meinung nicht mehr frei äußern, bzw. wenn ich es tue setze ich mich der Ächtung aus. Wir sind tolerant, so tolerant, dass es ein riesiger „Faux Pas“ ist, wenn ich den Solidaritätszuschlag als „Ossisteuer“, welche sie eindeutig ist, bezeichne. Dafür muss ich dann ganzseitig in der FAS lesen, dass der Polizeiruf 110-Schauspieler Steimle zwar von meinen Steuergeldern über die Oststraßen braust, aber ansonsten gerne seine – nunmehr von uns rundumsanierte – DDR wiederhaben will. Ach, tolerant sein ist voll daneben! Und ich will es nicht mehr – ich habe beschlossen mich zu wehren – ich setze mich gegen die Unterdrückung durch die Toleranzdiktatur, welche die 68er erfunden und durchgesetzt haben, zur Wehr. Bitte verklagt mich so oft es geht, damit ich Öffentlichkeit bekomme und vielleicht andere auf die gleiche Idee kommen, dass Toleranz ein missbrauchtes Instrument ist, um uns unserer Freiheit zu berauben und die Demokratie auszuhebeln.

Categories: 我的金瓶梅

admin

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