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Die angebliche Promiskuität des Mannes

Ich muss noch mal zu der Einstellung vieler Frauen zu uns Männern zurückkommen. Das Beste, was ich je zu dem oben genannten Thema gelesen habe, war ein Artikel im Spiegel. Da hatte ein kluger Professor, ein Anthropologe, ein Superding durchgezogen und nachgewiesen, dass die Männer an ihrem Verhalten, wenn sie fremdgehen, völlig unschuldig sind.

Dieser völlig wahnsinnige Professor, Amerikaner, hatte eine große Gruppe, von über dreißig Studenten, geschlechtlich gemischt, irgendwo in den südamerikanischen Urwald geschickt um dort Eingeborene zu beobachten. Was die armen Studenten nicht wussten ist, dass sie selbst beobachtet wurden. Und nun kommt es. Herausgefunden hat der gute Mann folgendes.

Die Weibchen in der Gruppe gucken sich die Männchen sehr genau an und wählen dann nach einigen Tagen eines aus. Das arme auserwählte Schwein hat eigentlich keine Chance, weil das Weibchen nämlich in irgendwelchen Drüsen Duftstoffe produziert. Diese Duftstoffe versprüht das Weibchen in Gegenwart des armen auserwählten Männchens. Der arme Kerl, der diese Duftstoffe abbekommt, hat dann das Problem, dass sein Gehirn, also sein rationales Denken vollständig aussetzt. Das muss so sein, als ob etwas völlig umkippt. Rein biologisch gesehen kann sich das Männchen an diesem Punkt überhaupt nicht wehren, weil rationales Denken eben nicht mehr möglich ist, d.h. er folgt nur noch der Biochemie. Die Konsequenz daraus ist, daß er nun das Weibchen flachlegt, er schläft mit ihr. Interessanterweise geht diese Beziehung dann über mehrere Tage, mit mehreren Akten pro Tag, von statten. Wiederum interessant ist, dass das Weibchen nach einigen Tagen des Männchens offensichtlich überdrüssig wird und langsam beginnt ihm aus dem Weg zu gehen, also langsam abzunabeln. So endet diese Bumsbeziehung dann recht schnell.

Zu Ende? Nein! Es geht schon noch weiter. Die Beobachter stellten weiterhin fest, das das spezifische Weibchen sich tatsächlich einige Tage enthaltsam zeigt. Heißt, solange bis es ein neues Opfer auserkoren hat. Nun beginnt das ganze Spiel mit Männchen Nummer zwei von neuem. Natürlich ist auch dieses Männchen machtlos und wird genauso missbraucht wie das erste. Auch hier hält die Beziehung sehr intensiv für mehrere Tage an und endet dann genauso wie die erste.

Dieser Professor hat das ganze wissenschaftlich veröffentlicht und hat sich einen enormen Hass der Damenwelt zugezogen, die das was er dort erforscht hat, nicht wahrhaben möchte. Mir scheint es so, als hätte dieser Mann ein ganz gewaltiges Missverständnis geklärt. Der Mann wird doch in unserer Gesellschaft immer als der Schuldige hingestellt, wenn so etwas passiert und hier wurde der Nachweis geführt, dass das weibliche Geschlecht die ganze Sache auslöst und noch so geschickt agiert, dass das männliche Geschlecht die Schuld dafür zugeschoben bekommt. Trotzdem, ich habe meine Frau bislang noch nicht betrogen und habe dies auch nicht vor. Nun hoffe ich, dass die Duftstoffe meiner Frau so stark sind, dass sie mein tierisches Denken so stark beeinflussen, dass ich nicht eines Tages von einer anderen Frau auch zu solch einem Deppen gemacht werde.

Nachtrag: meine Frau hat es nunmehr 31 Jahre geschafft mich mit Ihren geheimnisvollen Duftstoffen zu schaffen.

Categories: 我的金瓶梅

admin

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