Menu Home

Emanzen

Meine Frau hat mich gebeten, nachdem sie den anderen Schund schon gelesen hat, etwas für und über Frauen zu schreiben. Das heißt präzisiert, ich soll meine chauvinistischen Ansichten über die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Gehirnen vor Ihnen ausbreiten. Was dabei heraus kommen kann ist mir klar: Sie klappen einfach die Website zu, meine Damen, schmeißen sie entweder der gleich weg, oder stellen die Website zu zweifünftel gelesen in den Bücherschrank. Was meine Frau will ist, dass ich beschreibe, dass es eine Kontextübersetzung für Männer gibt, für das was Frauen sagen. [geschrieben vor Mario Barth – ehrlich, ungelogen]

Also die Geschichte geht so: wir wollen in den Urlaub fahren. Eigentlich geht es am Freitagabend um 22 Uhr los. Da ich aber am Donnerstag noch einen Termin im Tessin habe und unser Urlaubsziel die Cote d´Azur ist, beschließe ich meinem Arbeitgeber entgegenzukommen und am Mittwochnachmittag mit meinen zweien in das Tessin zu fahren und dann am Donnerstag weiterzureisen. Problematisch ist es lediglich, wenn Sie am Mittwoch früh noch einen Termin im Büro haben, dann nach Hause hetzen, die Koffer schon mal ins Auto packen wollen und so weiter. Das ganze nur damit um ca.14:30 Uhr Abfahrt angesagt sein kann. Also vereinbart war am Mittwoch: meine Frau und ich packen unsere Klamotten zusammen in meinen Überseekoffer. Die Nummer kleiner (Koffer) packt mein Sohn mit seinen Klamotten. Meine Frau hatte sich tatsächlich „comitted“ ihre Sachen am Mittwoch früh zu packen, so dass ich meine Sachen am Mittwoch gegen 11 Uhr dazuschmeisse und den Koffer ins Auto nageln kann. Ferner hatte mir meine Frau noch kurz bestätigt, dass sie die Handtücher schon einmal herausgelegt habe. Soweit so gut, denken Sie? Was will der von uns? Das will ich Ihnen sagen.

Hier nun die Übersetzung: der Koffer war vorgepackt, wie vereinbart. Nur war er voll. Nein, nicht voll, er quoll über. Alles war drin, im Schrank war kaum noch etwas. 3-4 Kleider für einen Badeurlaub, 5 Paar Schuhe, davon 3 Paar Pumps, offensichtlich braucht man die neuerdings am Strand. Läuft sich gut mit Pumps im Sand. Zweite Übersetzung ist die Nummer mit den Handtüchern, ich glaube es waren so um die 9 Stück. Ich komme aus dem Esszimmer die Treppe nach oben und was glauben Sie heißt: „ich habe die Handtücher schon mal rausgelegt“? Es heißt, dass an der Ecke des Treppengeländers oben ein sauberer Stapel Handtücher so aufgelegt ist, daß bei der geringsten Berührung oder dem leisesten Windhauch das Ganze sich Richtung Fußboden verabschieden wird. So ein Stapel ist bei großen Handtüchern locker 40 bis 50 cm hoch und am Boden nur 20 mal 30 cm, so dass hier das maximal größte Risiko für zweimal zu machende Arbeit aufgetürmt war. Ich weiß nicht ob ich in solchen Momenten unbändige Wut, tiefste Verzweiflung, lachen oder weinen verspüre, ich weiß nur das es mich fertig macht. Andererseits weiß ich auch, dass die Gehirne von Mann und Frau unterschiedlich sind. Meinem Sohn habe ich dann eine Lektion fürs Leben erläutert, in dem ich ihm übersetzte, dass das was er vielleicht gesagt bekommt, nichts mit dem zu tun hat, was er am Ende vorfinden mag.

Was hat das mit Emanzen zu tun? Noch nichts, nur das ich natürlich ein Chauvinist bin, aber das habe ich an anderer Stelle ja auch schon zugegeben. Ich frage mich schon lange warum Frauen Chauvinisten heiraten und keine Martins. Fakt ist doch das Frauen immer darüber reden, dass die sogenannten Softies so toll sind, zuhören, Verständnis haben und so weiter. Heiraten werden die meisten dann aber ein richtiges Chauvinistenschwein, weil der ihre Brut verteidigt, besser b… und sein Weibchen in der Regel bis zur Selbstaufgabe beschützt. Ja meine Damen, stellen Sie sich der Wahrheit, es gibt haufenweise Studien die dies belegen.

Die Sache mit den Emanzen ist so, die gehen immer auf mich los, obwohl ich nicht irgendwie blöd geguckt habe, oder mich danebenbenehme. Glauben sie nicht? Meine Frau ist Zeugin. Einst auf einer Fete im Studentenwohnheim in Emden, aus dem ich meine Frau übrigens befreite – ich der Ritter auf dem weißen Pferd (gell Marius?), trank ich mit meiner heutigen Frau Rotwein. Als der nun zur Neige ging, machte ich mich auf die Socken zur Getränkeausgabe, um Nachschub an Droge zu besorgen. Ich stelle mich also ganz friedlich an dem Tisch an und will mit meinen zwei leeren Gläsern in der Hand zwei Rotwein bestellen, da schreit mich das Mädel hinter dem Tisch an: „Du Chauvinist, was glaubst Du eigentlich wer Du bist und so weiter“. Den Rest, den Sie mir noch zubrüllte, habe ich vergessen. Aber ich hatte meinen guten Tag und entschuldigte mich ruhig bei ihr, dafür das ich geboren wurde, und das ich an diesem Tag zum Frühstück schon Kinder aufgefressen hätte. Sie können es sich vorstellen? Nun ging es erst richtig los. Irgendwann in der Diskussion, die sie eindeutig verlor, wurde es mir zu blöd und ich bestellte mir die zwei Rotwein bei ihrer Kollegin, die zwar auch böse guckte, aber ein bisschen weniger dämlich war. Ja so war das in dieser Geschichte, auch später sind mir mit Emanzen immer wieder so blöde Sachen passiert, deshalb sind die für mich einfach nur „stupid“.

Ich habe nichts gegen Lesben, jeder muss für sich selbst wissen, was gut und richtig ist. Aber wenn ich mit meiner Frau, in der Sauna, nackt und Hand in Hand zur Liege laufe, und dann von zwei Lesbenemanzen blöde und böse angeglotzt werde, weil ich diese schöne Schwester entführt habe, dann könnte ich ausflippen.

Categories: 我的金瓶梅

admin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.