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Grüne „Abzockmeisterleistung“, oder fahre nicht nach Freiburg

Ich bin ein erklärter Grünenhasser! Dass die mir aber auch immer wieder freiwillig Futter für meine Wut auf diese bescheuerte „Weltbesserverbesserereinstellung“ geben, hält mich vermutlich am Leben. Vor genau 15 Tagen haben die grünen Freiburger Rattenfänger mich geblitzt. Ticket und meine Überweisung sind unten zu sehen. Gefühlte 10 Jahre haben sie in ihrer Ortsdurchfahrt gebaut. Dass die es tatsächlich fertig bringen, jemals fertig zu werden, damit konnte keiner mehr rechnen. Ich fuhr am 23. Januar abends im Dunkeln,  bei schlechtem Wetter – oben am Berg war es glatt gewesen – aus Titisee-Neustadt kommend nach Freiburg hinein. Im Tunnel war 80 – also 80 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung. Die bin ich auch gefahren. Danach kam 50, die bin ich auch gefahren, danach dann das Ortschild: Freiburg. Allerdings hatten die vergessen unten im Untertitel des Ortsschilds „Heimstatt des grünen Irrsinns“ hinzuschreiben. Wenn man aus dem Tunnel herausfährt, muss man sich erstmal orientieren und checken ob das Navi evtl. Blödsinn erzählt. So viele Spuren ist man sonst eher aus Hamburg und Köln gewohnt. Über Berlin spreche ich nicht so gerne, das liegt mir zu weit im Osten – außerdem kam aus Preußen noch nie etwas Gutes. Es folgt dann nach ca. 150 m eine Einmündung von rechts, hinter der dann links sowie rechts 30-Schilder stehen. Die habe ich übersehen. Die Wiederholung nach 200 m sah ich auch nicht, da meine grünen Lieblingsterroristen die Wiederholungsschilder versetzt aufgestellt haben. Erst eines rechts und über 80 bis 100 m weiter dann links eines. Meint, sind da rechts und links LKW, tendiert die Chance die Wiederholung des Limits mitzubekommen gegen Null. Dann so 200 m hinter dem linken 30-Schild macht es dann: Batsch, „bäh, wir haben Dich – gefilmt, äh fotografiert“. Woher ich das alles so präzise weiß? Weil ich die Strecke am nächsten Morgen im Hellen noch einmal abgefahren habe – ja, so bekloppt bin ich. Leider – oder vielleicht auch unserem Multiversum sei Dank, denn es erspart mir Kosten und Ärger – hatte ich laut deren Messung nur 36 km/h auf dem Tacho und habe denen gerade statt 15,11 Euro für ihre grüne Abzockleistung überwiesen. Leider – im vorherigen Sinne gesehen – war ich doch noch recht gut, dafür das ich ja 50 km/h im Kopf hatte. Wären es 51km/h oder mehr gewesen, dann hätte die Stadt Freiburg demnächst meinen Anwalt an der Backe. Nie und nimmer kassiere ich für die gezielte Abzocke von irgendwelchen grünen Vigilanten einen Punkt in Flensburg, ohne mich bis auf`s Blut zu wehren! So Leute, ich entschuldige mich bei allen die an der Stelle einen Punkt kassieren oder ihren Führerschein für 4 Wochen abgeben müssen, nur weil ich bezahlt habe, statt denen die Hölle heiß zu machen. Bis ein andermal dann.

Und um beim Thema zu bleiben. Ich bin ein erklärter Feind von stationären Blitzern. Die Dinger gehören verboten. Die die die (die³ sozusagen) Dinger aufstellen, gehören gekreuzigt und gevierteilt. Erstens ist das doch ein klares Bekenntnis zu: „unser Interesse ist die Abzocke von Ortsfremden“! Denn beobachten Sie doch mal die „Locals“, die kacheln mit 80 Sachen durch die Ortschaft, bremsen vor dem Blitzer ab, um kurz dahinter wieder volle Möhre Gas zu geben. Ausnahme die A5 bei Darmstadt. Dort steht hinter der Brücke der A67 die Blitzergalerie an einer echten Gefahrenstelle und die Polizei kontrolliert ab und an unter der nächsten Brücke Mobil nocheinmal. Damit sind wir auch schon bei zweitens, denn die überwiegende Mehrzahl aller stationären Blitzer steht nicht an Gefahrenstellen, sondern an Stellen an denen man/Stadt Kohle machen kann. Kriterien gefällig?

  • Straße möglichst breit – Engstellen vermeiden.
  • Beschilderung und Wiederholungen eher sparsam halten.
  • Viele Möglichkeiten abzubiegen – da ist der Fahrer schon Mal abgelenkt.
  • Sehr beliebt sind auch leichte Gefälle, da lässt der Fahrer nämlich rollen und merkt nicht, dass…
  • Und bloß nix im zu hohen Überschreitungsbereich messen, welcher Punkte oder Fahrverbote nach sich zieht, denn dann geht die Kohle ans Bundesland und die Stadt oder Gemeinde hat nix von ihrer Aktion.

Man kann also als interssantes Fazit sagen, die Gemeinde geht leer aus, wenn der Autofahrer „zu zu (zu²) schnell“  fährt. Ich habe mir das extra vom Regierungspräsidium Kassel bestätigen lassen, ich erzähle hier keinen Bullshit (oder Schafscheiße, wie mein Schwager sagt). Wobei man auch mal sagen muss, meine Emailanfrage wurde von einem Dezernatsleiter dort innerhalb von weniger als 24 Stunden beantwortet. Soll also keiner sagen unsere Beamten seien faul oder träge – die machen durchaus ihren Job!

Categories: 我的金瓶梅

admin

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