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Rasterfahndung oder Datenschutz I

Rasterfahndung! Man muss sich dieses Wort gefallen lassen, ganz langsam sozusagen. Was ist da eigentlich: Rasta? Ach nee, das waren die Locken. Oh Frau (Mann) tut das weh, es bereitet förmlich körperliche Schmerzen. Es ist doch so: das Wort ist negativ besetzt, und zwar so negativ, dass derjenige der es sich ausdachte wohl unser aller Alptraum bleiben wird. Wegen dieses Wortes legen die Datenschützer unser Land lahm. Ihr Lieblingswort? Rasterfahndung, langsam, ganz langsam und genüsslich ausgesprochen, geht es jedem durch Mark und Bein. Weil, oh wie schlimm, der Staat sucht was oder wen.

Hätten die Erfinder dieser Methode es benannt als was es ist, nämlich eine „Merkmalskategorisierte Suche“ oder „Merkmalskategorisierter Abgleich“  (unabhängig ob mit oder ohne Computer ihr Weltverbesserer – den benötigt man hierzu nicht – das geht nämlich auch mit Karteikarten) wäre uns wahrscheinlich viel erspart geblieben. Nämlich beispielsweise Verbrecher die die Justiz nicht überführen kann, weil es nicht sein darf, dass ein Mensch der anderen etwas übles zugefügt hat, mit der Hilfe von z. B. Verkehrsüberwachungskameras überführt werden kann. Sowas aber auch! Wen schützen eigentlich die sogenannten Datenschützer in unserem ach so toleranten Land? Kinderschänder? Oh entschuldigen Sie den Ausdruck, aber sie können mich ja jetzt wegen Intoleranz zu Gefängnis verurteilen lassen, Hauptsache ihr Freund der Schänder geht straffrei aus.

Categories: 我的金瓶梅

admin

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