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Neues vom Messias und etwas über wahre Effizienz

Mein Freund, der Robert, hat mal wieder etwas Schönes abgelassen. Gestern früh hörte ich ihn im Autoradio sagen: „die eingesparten Kilowattstunden sieht man ja nicht.“ Ich dachte, „OMG“ – das steht Neudeutsch für oh mein Gott – welche eine Offenbarung, glaubt der Philosoph im Wirtschaftsministerium denn er könne die verbrauchten sehen? Vor vielen Jahren hatte ich an einem Freitagabend unseren damaligen technischen Geschäftsführer am Telefon. Es war nach 19:00 h und ich hätte längst unterwegs zu Frau und Kind sein sollen. Der Mann nervte mich am Telefon mit reichlich schrägen Argumenten. Wir hatten – mal wieder – eine Millionenreklamation und ich hatte gerade 86.000 Batterien über unseren Kunden Abbott aus dem Feld zurückgerufen (zu tauschen träfe es besser), die unsere Fabriken in Portugal völlig vergurkt hatte. Angeblich gab es bei der Firma Sonnenschein – für die und bei der ich 1992 antrat – mal einen Entwicklungsleiter, der in einer Sitzung über von der Fabrik verhunzte dryfit-Batterien gesagt haben soll: „dann macht doch 21 Punkte drauf und verkauft die Dinger als Würfel“. Ferner angeblich, fand Frau Schwarz-Schilling das nicht so toll und angemessen, und er Entwicklungsleiter war kurz darauf weg. Aber zurück zu dem technischen Geschäftsführer. Nennen wir ihn Werner S, seines Zeichens ein Maschinenbauingenieur. Wohingegen ich es mehr mit Physik und im speziellen eher mit Elektrik und Elektrochemie habe. Als er mich dann hinlänglich mehr als eine Dreiviertelstunde gequält hatte, riss mir der Geduldsfaden und ich sagte den unsäglichen – aber wahren – Satz, „wissen Sie Herr S., wir Elektriker verstehen auch Dinge die man nicht sehen kann“. Daraufhin war das Gespräch dann recht schnell zu Ende und ich fuhr heim zu Frau und Kind. Mein Chef, sein Co-Geschäftsführer, hat mir nie verraten ob der Werner S. sich über mich beschwert hat oder nicht – aber das ist heute sowieso völlig egal. Der Herr S. war irgendwann Geschichte und ich bin später auch mit Gold in der Hosentasche in die Geschichte eingegangen – wobei die Geschichte eine eigene Geschichte wert wäre. So, Herr Habeck, nun erklären sie mir mal wie Sie die Kilowattstunden sehen können.

Aber jetzt mal zur Effizienz. Zur Nachhaltigkeit habe ich mich Ja schon hinreichend ätzend ausgelassen. Aber Effizienz ist nicht Nachhaltigkeit. Gestern Abend saß ich mit meiner mir von unserem Multiversum anvertrauten Gattin auf der Terrasse und wir genossen den Abend. لعبة الرهان الرياضي Dann viel mir angesichts unseres Weinkonsums wieder ein, was der Gastroenterologe zu mir sagte, welcher die Ehre hatte meine Leber kürzlich zu begutachten, weil meine Rheumatologin das unbedingt so wollte. مواقع رهان Dazu muss man wissen, dass ich seit über 20 Jahren notorisch hohe Gamma-GT-Werte habe, die auf eine nicht alkoholisch indizierte Steatohepatitis (NASH) – zu Deutsch: Fettleber – zurückgehen. Der meinte angesichts des Nihilisten der vor ihm saß – ganz süß und ehrlich – dass mich das angesichts meiner sonstigen Verfassung wohl hochnotwahrscheinlich nicht umbringen würde, weil vorher irgendwas anderes versagen würde. Ich musste Grinsen, genau das sage ich schon seit Jahren. Also konstatierte ich gegenüber meiner Frau, dass wahre Effizienz wohl dann erreicht wäre, wenn zum Zeitpunkt des Todeseintritts, z. B. durch Herzversagen, gleichzeitig auch die Leber und Nieren mit kaputtgingen. Dann hätte man alle Organe die einen so im Allgemeinen umbringen doch optimal genutzt. Für alle anderen hänge ich hier einen Scan des Heftchens „Viele Tips, viele Sachen, die jeder Hausfrau Freude machen“,welches sich in dem schmalen Nachlass meines Großvaters befand. Und um es dem Philosphen im nun als Misswirtschaftsministerium geführten Wirtschaftsministerium, welches nun BMWK heißt, ans Herz zu legen, der erste Tip betrifft; „60 % Feuerung einsparen“.

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Categories: 我的金瓶梅

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